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Liebes Tagebuch...

Wie konnte ich nur Dinge schreiben, wie ich es vor fünf Tagen getan habe? Ich bin klein, kompliziert und ziemlich verwirrt. Ich weiß nicht, wie ich S. gegenüber empfinde. Es ist komisch: Wenn wir zusammen sind, habe ich das Gefühl, dass wir einander was beweisen wollen. Dass wir... dass wir einander beweisen müssen, dass wir etwas Besonderes din. Oh mann, ich habe so ein tolles Leben und eine Persönlichkeit in mir. Aber S. ging es mal ziemlich schlecht. Er hat eine Frau erwürgt gesehen. Sein Vater ist depressiv und er hat seine Gefühl mit Drogen betäubt. S. wird 18 und ich bin erst kleine, unerfahrene 15 Jahre alt.

Er sagt, er liebt mich. Mhmm... Er ist verdammt lieb. Er trägt mich auf Händen. Aber er liebt mich nicht. Er kennt mich kaum. Wir hatten zwar ein paar private Gespräche, aber die haben sich nicht richtig angefühlt. 

Ich fühle mich ein bisschen bedrängt. Ich freu mich, wenn er mir keine SMS schreibt. Ich will ein ausgeflipptes Leben und ich brauch emotionalen Freiraum. Ich brauche Luft zum Atmen. Ich würde notfalls Schluss machen, wenn sich dieses Gefühl erhärtet. S. liebt mich nicht. Es wäre zweifellos schön, wenn er es täte, aber er will... tja... er will einfach Liebe. Und nun - da bin ich. Ein Mädchen, das nicht nein sagt. Ein Mädchen, das lieb zu sein scheint und niemanden verletzen möchte. Naja. Das mit S., das möchte ich oberflächlich halten.

Die Person, der ich rückhaltlos vertraue, das ist beste Freundin (3). Sie ist im Moment in Frankreich und ich vermisse sie schreccklich. Auch M. ist in Frankreich. M. will auch nur Freunde allgemein und nicht mich. Trotzdem ist sie lieb.

Oh, ich muss Schluss machen. Lalalalaaaaa...  

29.3.07 08:40


Liebes Tagebuch!

Ich bin mit S. zusammen. Ich mag ihn wirklich gern. Er ist lustig, tiefgründig und sieht gut aus. Und -ach ja- er steht auf mich^^.

Ich kann mir vorstellen, dass es irgendwann ein Wir-Gefühl bei uns beiden gibt. Ich kann mir vorstellen, ihn irgendwann als "meinen Freund" anzusehen.

Wir waren zusammen im Kino. Mhm... Es ist, als wären wir Kumpels, die rumlecken und zärtlich zu einander sind. 

29.3.07 08:29


Liebes Tagebuch,

Es ist halb vier Uhr morgens am 13. Marz 2007. Ich liege im Bett und höre R.E.M. ("consider this... consider this the hit of the century... consider this" ). Es hat mir gut getan neulich am Busbahnhof so ausgeglichen zu sein. Das hilft mir dabei, in mir selbst nicht (nur) das zu sehen, was die anderen tun.

~Ich glaub, ich bin anders als die anderen.~

Und das ist nicht schlimm. Anders an mir ist zum Beispiel, dass ich eine "schwere Kindheit" hatte, und jetzt zu schätzen weiß, was ich habe. ich frage mich, ob es etwas universell Richtiges gibt oder welcher Charakter der richtige ist. Ich grüble viel nach, obwohl ich weiß, dass ich so nie eine Antwort finden werde.

Mhm. Ich les erst mal in meinem alten Tagebuch. Bis gleich.

13.3.07 03:34


J., die Freudin von F., gefällt mir nicht. Ich weiß nicht, warum F. sich so verhält, wie er es ... mhm... tut^^. Im Jugendzentrum kam er letzens auf mich zugelaufen, die Arme weit ausgestreckt um mich lange und fest an sich zu drücken. Gratuliert mir fröhlich zu meinen gelungenen Klausuren und redet dann über ne gemeinsame Freundin, L. (beste Freundin 2). Dann kam J. dazu. Territorialverhalten. Lol^^. Wenig später war S. da... (:

Duuhuuuu... liebes Blog....ich glaub, ich mag S, wirklich.

Das kann ich mir nur eingestehen, weil ich die Hoffnung habe, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Den ganzen Abend war er süß und superlieb. Er ist ein kleiner Poet, so... so... naja, wie er halt ist. *schleck*

Ich will wissen, was ich will. Und wo ich hingehöre. Ich will wissen, was mir das Leben bringt. Ich will keinen Halt, aber ich will mir über mich sicher sein. Ich will mich kennen. Ich mag mich. Jetzt, wie ich hier so sitze - zitternd, wegen der Afri-Cola - mag ich mich richtig gern. Hach, der Frühling machts. Er holt mich aus der Mini-Depression.

Heute habe ich nen Sommerrock und ein buntes Oberteil gekauft. Mein schwarz-weiß-grau-Look nervt mich. ich will Farbe, Abwechslung und Spaß in meinem Leben. Ich will dieses Gefühl von Freiheit.

Uuiii... ich träume.

Jetzt ists einer dieser Momente, in denen es in mir ruhig ist. Es ist, als würde meine rastlose Seele auf ihrem Spaziergang durch die Welt in einer Herberge ne Pause einlegen. Hach, ich liebe das.

...und ich will S. hier haben.

11.3.07 16:08


Liebes Tagebuch <3

Mannomann. Wenn ich an gestern denke, entfährt mir immer noch unwillkürlich ein "krass".

ICH HAB MIT DIESEM TYPEN RUMGELECKT!

Ich schreibe jetzt in der Bahn, also lasse ich den Rest der vorherigen Seite frei. Hab grad F. und meinen Lateinlehrer in der Bahn getroffen. Das überfordert mich, weil es beides Leute sind, zu denen ich kein klar definiertes Verhältnis habe.

Ich versteh F. nicht. Wirklich nicht. Unser Verhältnis ist angespannt, auf eine ganz komische Weise. Bei dem Gedanken an ihn wird mir jetzt noch ganz flau. Nun... als wir uns kennen gelernt haben, war ich klein und dumm. Ich habe auf ihn gestanden, und ich glaube, das tu ich noch immer. Er ist etwas Besonderes - ein geniale Mischung aus intelligent, charmant und attraktiv, nur dass das außer mir offensichtlich niemand merkt. Er war der erste Kerl, auf den ich sexuell attraktiv gefunden habe. Tja - nun hat er ne Freundin. Ein kleines, dummes Mädchen- naiv und nervig, aber süß.

Und wer bin ich? Ein kleines, kompliziertes Mädchen. Ich möchte, dass man mich mag, und möchte gleichzeitig nicht verletzt werden. Ich passe dem mein Verhalten an, und das gibt ne komische Mischung. Das Schlimmste ist, dass ich deshalb manchmal das Gefühl habe, mich nicht zu kennen. Das ist zum Beispiel jetzt der Fall. Es ist absurd, jetzt ins Tagebuch zu schreiben, aber es muss sein. Ich hab nämlich was zu erzählen, von F. und diesem Typ, S.

Aus F. werde ich, wie schon gesagt, einfach nicht schlau. Er muss mich für dämlich halten. Im Moment merke ich, dass ich nicht so bin, wie ich es gern wäre. Ich bin nicht wirklich smart. Ich bin kooomisch. Strange. Ein Freak. Manchmal gefällt mir das. Wenn ich mit mir im Reinen bin, trau ich mich, mich selbst mit anderen zu vergleichen. Dann mache ich mich selbst glücklich, wenn ich mich mit gleichaltrigen vergleiche. Wenn ich sehe, wie sie in ihren Pferdegeschichten aufgehen oder nur bis zur Nasenspitze denken können. Aber wenn ich einen normalen Moment erwische, und mich dann unabsichtlich mit anderen vergleiche, mache ich mir Sorgen. Dann bekomme ich das Gefühl, dass mit mir was nicht stimmt, und das ich nicht glücklich werden kann.

So, ich werde kontrolliert. Und hab keine Fahrkarte. Na super, 40€ - adé.

 

11.3.07 11:51


Liebes Tagebuch.

Wenn etwas schief läuft, rede ich es schlecht. Oder ich tu so, als würde es mir nichts ausmachen. Ne typisch menschliche Schwäche. Normale, mittelmäßig und unwahrhaftig.

Aber damit ist Schluss. Denn heute, am 8.März 2007, sage ich der Mittelmäßigkeit den Kampf an. All diese normalen Menschen, die sich nicht unterscheiden. Die sich anpassen und abschleifen, damit sie in die Allgemeinheit passen. Damit sie nicht auffallen und eventuell anecken. Diese Bereitwilligkeit, ein Leben voller Routine und Lageweile zu akzeptieren... jeden Tag die gleich Menschen, die gleichen Dinge und die gleichen Eindrücke. So werd ich nicht enden... Yeah!

Ich bin auf nem Trip. Der Typ hat sich gemeldet. Freut mich.

Allgemin auf meine Sitation zutreffend:
~Mein hungriges Herz durchfährt ein bittersüßer Schmerz~

 

8.3.07 22:36


Liebes -nun- Blog.

Ja, ich hab ein neues Tagebuch. Das alte Zeug muss raus, weil ich mich für die Wahrheit entschieden habe. Ab heute gelten Wahrheit, Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit. *edit* Unter anderem habe ich Fotos von S.' Geburtstagsfeier drauf getan. Und heute schreibt mir S., dass ihre Freunde das "nicht so gerne hätten". Gut- ich war sehr still auf der Party wohl keinen guten Eindruck hinterlassen ... aber sowas? Ach was, es sind Gesamtschüler! Das sagt alles. Die sind oberflächlicher. Teils, weil ihre Intelligenz keine Unterscheidung von Schein und Sein zulässt und andererseits, weil sie es so vorgelebt bekommen. S. ist hohl und arrogant. Und das ist sie wirklich... das habe ich schon immer gedacht. Aber weil sie mich "mochte" habe ich das nicht so eng sehen wollen. Aber jetzt kann ich sie unverblühmt beurteilen... und dieses Urteil ist wirklich Negativ.

Mit meiner besten Freundin (1) und mir ist alles wieder in Ordnung. In der Schule hat sie mir erzählt, dass sie im Jugendzentrum gekifft hat und war für kurze Zeit so sehr damit beschäftigt, dass sie vergessen hat, mich auf diesen Typen anzusprechen. Er hat nach meiner Nummer gefragt - hach. Mir ist klar, dass er nicht wirklich mich will, sondern nur irgendeine. Er wird mir wohl nicht treu sein... und ich habe keinen Bock auf ne Beziehung. Bin einfach nicht in Stimmung. Der großen Liebe würde ich bestimmt nicht die Tür vor der Nase zuschlagen, aber im Moment ist mir nicht nach Spaß und Ausprobieren.

Ich bin müde und mir fallen die Augen zu.

5.3.07 23:29





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